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Kalenderwoche 2026-W442026-10-25

IT-News KW44/2026: LiteLLM-Schadcode, ConnectWise-Angriff, Kimi K3.1 Pro, Quad9 verlässt Frankreich

LiteLLMConnectWiseKimi K3.1Quad9Nemotron

Diese Woche kamen die Probleme über Zugangsdaten, die nicht dort lagen, wo man sie sucht: im Release-Prozess eines KI-Gateways und bei einem Backup-Dienstleister mit Rechten in fremden Microsoft-365-Mandanten. Dazu kommen ein Modell, dessen offene Gewichte kaum jemand zu Hause laden kann, eine Studie über die Kosten von Coding-Agenten und ein DNS-Anbieter, der ein ganzes Land verlässt. Zwölf unserer Beiträge erscheinen mit dieser Ausgabe, neun weitere standen schon in der Woche online. Wo wir am eigenen Betrieb gelesen haben, steht das dabei und was genau. Alles andere beruht auf den genannten Quellen, mit der Kennzeichnung verifiziert (zwei unabhängige Quellen gelesen), Herstellerangabe oder abgeleitet (unsere Lesart).

Deep Dive: Zugangsdaten in fremder Hand

Markenzeichen von PyPI
PyPI ist der Paketindex, über den die manipulierte LiteLLM-Version 1.107.0 verteilt wurde. (Quelle: Simple Icons, Datei pypi.svg (CC0))

LiteLLM 1.107.0: Schadcode auf PyPI und Docker Hub

Am 21. Oktober war LiteLLM 1.107.0 manipuliert. Die Wheels lagen laut LiteLLM von 11:39 bis 13:23 UTC auf PyPI, die Docker-Tags v1.107.0 und latest zeigten ab 11:46 UTC auf ein Schadimage. Das Ende nennt der Hersteller mit 14:20 UTC, Datadog mit 13:53 UTC. Der Code startet bei jedem Python-Prozess der Umgebung, auch wenn LiteLLM nie importiert wird, und liest Cloud-Zugänge, SSH-Schlüssel und die Provider-Keys aus der Proxy-Datenbank. LiteLLM löschen genügt deshalb nicht, die Umgebung muss neu gebaut werden. Letzte sichere Version ist 1.106.2. Das ist der zweite Vorfall bei LiteLLM in diesem Jahr, Datadog sieht keinen belegten Zusammenhang mit dem vom März. Die Ursache (gestohlene GitHub-Tokens von Maintainern) ist eine Angabe des Herstellers.

Wir haben unsere beiden LiteLLM-Gateways am 24. Oktober lesend geprüft: Beide laufen mit festen Versions-Tags (v1.100.4 und v1.106.1), die Container wurden vor dem ersten Upload gestartet, die Indikator-Dateien /tmp/.pc_once_* und /tmp/remote_code_loader.lock fehlen im Container, cook.pth und cook.py gibt es dort nicht. Der /tmp der Hosts war nicht Teil der Prüfung. Ergebnis: geprüft, nicht betroffen. Zeitleiste, Prüfbefehle und die Liste der zu tauschenden Schlüssel stehen in LiteLLM 1.107.0 war Schadcode: Wer latest gezogen hat, muss Schlüssel tauschen.

ConnectWise Cloud Backup: App-Identitäten in 2.250 Mandanten

ConnectWise meldete am 16. Oktober unbefugten Zugriff auf Anwendungsidentitäten von Cloud Backup (früher SkyKick). Microsoft ordnet den Angriff am 21. Oktober der Gruppe Storm-0940 zu und nennt das Open-Source-Pentest-Framework ARTEX. Die 2.250 sind Mandanten, in denen Anmeldeversuche liefen, keine bestätigten Einbrüche. Huntress zählte bis zum 19. Oktober Folgeaktivität in zwei Mandanten. Dass Angreifer in mehreren Fällen in unter drei Stunden zu privilegiertem Zugriff kamen, ist eine Angabe von Microsoft allein. Die Prüfliste für Logs und Zustimmungen steht in ConnectWise Cloud Backup: Mit gestohlenen App-Identitäten in 2.250 M365-Tenants.

Bewertung: In beiden Fällen lag der Schlüssel im Prozess eines Lieferanten. Wer LiteLLM einsetzt, braucht feste Tags oder Digests statt latest und eine Antwort auf die Frage, was ein Gateway-Container nach außen senden darf. Wer einen Backup- oder SaaS-Dienst an Microsoft 365 hängt, sollte die Dienstprinzipale mit Graph-Anwendungsrechten auflisten und deren Anmeldeprotokolle und Admin-Zustimmungen ansehen. Beides ist eine Inventur, kein Projekt.


Deep Dive: Offene Modelle und was Agenten kosten

Logo von NVIDIA
Nemotron 3.5 stammt von Nvidia. Als Maßstab für Kimi K3.1 Pro dient unser Server mit Nvidia-Karten. (Quelle: Simple Icons, Datei nvidia.svg (CC0))

Kimi K3.1 Pro: Platz 4, offene Gewichte angekündigt

Moonshot AI hat Kimi K3.1 Pro am 23. Oktober vorgestellt. Artificial Analysis misst 55 Punkte im Intelligence Index, das ist Platz 4 hinter Opus 5.5 (58) sowie Sonnet 5.5 und Muse Wonder Full (je 56). Das Modell hat 2,8 Billionen Parameter, davon 104 Milliarden aktiv, die API kostet 2 Dollar Eingabe und 10 Dollar Ausgabe je Million Token. Moonshot will die Gewichte bis zum 4. November veröffentlichen, das ist eine Herstellerangabe, bis zum 24. Oktober ist nichts erschienen. Der Benchmark hat einen einzigen Messenden, denn The Decoder übernimmt die Zahlen von Artificial Analysis. Beim Vorgänger K3 liegen die Dateien bei 1,56 Terabyte. Wir rechnen für K3.1 Pro ähnlich, abgeleitet: Selbst bei 4 Bit sind es rund 1,4 Terabyte, ein Mehrfaches des Speichers eines Servers mit vier 32-GB-Karten. Zum Ausprobieren bleibt die API. Rechnung und Lizenzfrage stehen in Kimi K3.1 Pro: Platz 4 im AA-Index, offene Gewichte angekündigt, bei 2,8 Billionen Parametern.

Nemotron 3.5: Embed, Rerank und Parse für RAG

Nvidia hat auf der GTC Berlin (laut The Register) drei offene Modellfamilien für Retrieval vorgestellt: Embed (1B und 8B, dazu eine NVFP4-Fassung), Rerank 8B und Parse. Sie verarbeiten Text und Bilder in 34 Sprachen. Parse hat laut Modellkarte rund 0,63 Milliarden Parameter, The Register spricht von einer Milliarde. Die Lizenz ist OpenMDW 1.1, nicht Apache. Alle Benchmarkzahlen stammen von Nvidia, darunter die Angabe, der Reranker senke die Token-Kosten je Agentenanfrage um 13 bis 14 Prozent. Eine unabhängige Wiederholung haben wir nicht gefunden. Praktisch wichtig: Die Karte verlangt vLLM 0.32.0, der Reranker läuft über /classify, und ein anderer Embedder bedeutet andere Vektordimensionen und damit komplettes Neu-Einbetten. Details in Nemotron 3.5 Embed, Rerank, Parse: Nvidias offene RAG-Modelle ab 1B.

Agent-Harness: bis zu dreifache Token-Kosten bei gleicher Trefferquote

Liu und Han (arXiv 2610.04433) haben auf SWE-bench Verified fünf Modelle mit drei Harnesses (Claude Code, OpenCode, mini-SWE-agent) verglichen. Claude Code und mini-SWE-agent liegen höchstens fünf Punkte auseinander, die Kosten je Aufgabe unterscheiden sich um bis zu das Dreifache. Als Grund nennt The Decoder den Vorspann aus Systemprompt und Werkzeugdefinitionen, der bei jedem Schritt neu gesendet wird: rund 16.600 Token bei Claude Code, rund 7.000 bei OpenCode, unter 1.000 bei mini-SWE-agent. Ein Wechsel des Harness dreht bei 13 Prozent der Aufgaben das Ergebnis, ein erneuter Lauf mit demselben Harness ebenfalls. Die Arbeit ist ein Preprint ohne Begutachtung, die Einzelwerte pro Schritt kommen über The Decoder. Eine andere Arbeit (arXiv 2607.22585) fand bis zu 40-fache Unterschiede in einem anderen Aufbau. Einordnung und Nachmess-Anleitung in Studie: Der Agent-Harness treibt die Token-Kosten bis zum Dreifachen, die Trefferquote kaum.

Bewertung: Alle drei Meldungen hängen an Zahlen mit einem einzigen Messenden oder vom Hersteller. Das ist kein Grund, sie zu ignorieren, aber einer, sie vor einer Entscheidung am eigenen Material zu wiederholen: Kimi über die API mit eigenen Aufgaben, Nemotron gegen den bisherigen Embedder auf den eigenen Sammlungen, einen Harness mit Token-Zählung je Aufgabe.


Deep Dive: Netzbetrieb und Linux-Desktop

Logo von Quad9
Quad9 ist der Resolver, der Frankreich verlässt. (Quelle: Wikimedia Commons, Datei Quad9 logo.svg, gemeinfrei (Entwurf Erik Spiekermann im Auftrag der Quad9 Foundation))

Quad9 verlässt Frankreich

Nach einem Pariser Urteil vom 21. Oktober im Verfahren von beIN (Tennis-Streams) beendet Quad9 den Dienst für Nutzer in Frankreich am 24. November. Das Gericht setzt 1.000 Euro Zwangsgeld je Tag an, rund 20 weitere Verfahren sind laut Quad9 und ComputerBase anhängig, eine Berufung läuft. Quad9 sagt, es führe keine Nutzerlisten und könne französische Nutzer rechtlich brauchbar nicht abgrenzen, das ist eine Angabe von Quad9. Deutschland ist laut Kuketz nicht betroffen, zu Österreich äußert sich keine Quelle, wir lesen das als nicht betroffen (abgeleitet). Für eigene Resolver heißt das: Wer Quad9 als einzigen Upstream einträgt, schaut sich Forwarder-Liste und SERVFAIL-Rate an und ergänzt einen zweiten, unabhängigen Upstream. Der Beitrag: Quad9 verlässt Frankreich: Was das für eigene DNS-Forwarder heißt.

DietPi 10.8: WireGuard per Menü und QR-Code

DietPi 10.8 vom 21. Oktober bringt dietpi-wireguard: Server und Clients anlegen, Client-Konfigurationen als QR-Code anzeigen, Port, Adresse und IPv6 ändern. Das Werkzeug arbeitet mit vorhandenen Dateien in /etc/wireguard, verschiebt sie aber bei Änderungen nach /etc/wireguard/clients/. Das steht im Skript selbst. Wer eine handgebaute Konfiguration hat, sichert sie vor dem ersten Aufruf. Siehe DietPi 10.8: WireGuard-Server und Clients samt QR-Code per dietpi-wireguard.

KeePassXC 2.8: Auto-Type unter Wayland

KeePassXC 2.8.0 erschien am 21. Oktober. Auto-Type läuft unter Wayland über die XDG-Desktop-Portale, die Migration auf Qt 6 ist abgeschlossen, und der Quick Unlock über Polkit fügt der Datenbank beim ersten Start eine UUID hinzu und markiert sie als geändert. Dazu kommen Sicherheitskorrekturen, darunter CVE-2026-69150 im Importer für KeePass-1-Dateien (CVSS 4.3, mittel); das Projekt bewertet die Korrekturen als niedrig bis mittel. Mehr dazu in KeePassXC 2.8: Auto-Type unter Wayland, Datenbank-Sync, Qt 6.

SteamOS 3.9.5: Linux 7.2, Plasma 6.7, ein widerrufenes CA-Zertifikat

SteamOS 3.9.5 ist stabil: Kernel 7.2, Plasma 6.7.3 im Desktop-Modus, wpa_supplicant als WLAN-Standard und der Widerruf kompromittierter eMudhra-CA-Zertifikate. Hintergrund ist eine Mail von Mozilla vom 20. Oktober: Die privaten Schlüssel von acht eMudhra-Zwischenzertifikaten sind kompromittiert. Browser sind über OneCRL und CRLSets geschützt, Clients ohne Widerrufsprüfung nicht. Details in SteamOS 3.9.5 stabil: Linux 7.2, Plasma 6.7, Sicherheitsupdates.

Bewertung: Alle vier Meldungen betreffen kleine Einstellungen mit großer Wirkung: der Upstream des Resolvers, eine Konfigurationsdatei, die ein Werkzeug anfasst, eine Datenbankdatei, die sich beim Update ändert, und ein Zertifikatsspeicher. Vor dem Update lohnt je eine Sicherung und ein Blick in die Release Notes.


Deep Dive: Hardware und Zuhause

Markenzeichen von AMD
AMD ist Hersteller von Radeon-Karten, Treiber und FSR 4.1, das in diesem Block folgt. (Quelle: Simple Icons, Datei amd.svg (CC0))

Olares One: 24 statt 32 GB VRAM

Der Olares One steckt eine RTX 5090 Mobile mit 24 GB GDDR7, einen Core Ultra 9 275HX und 96 GB DDR5 in ein 3,5-Liter-Gehäuse und läuft mit Olares OS (Open Source, AGPL) statt Windows. Caschy hat ihn am 24. Oktober angesehen, sein Text ist ein Ersteindruck ohne Messwerte; einen unabhängigen Benchmark haben wir nicht gefunden. Die Preisangaben weichen je nach Quelle ab. Der Beitrag rechnet nach (abgeleitet), welche Modelle samt Kontext in 24 GiB passen und wo bei Auslagerung in den RAM die Geschwindigkeit einbricht: Olares One im Ersteindruck: KI-Mini-PC mit 24 statt 32 GB VRAM.

FSR 4.1 auf Radeon RX 6000

Mit Adrenalin 26.10.1 (AMD-Notes vom 20. Oktober) bekommt auch RDNA 2 FSR Upscaling 4.1. ComputerBase misst auf der RX 6950 XT gegenüber FSR 3.1 im Mittel 74,4 statt 82,3 FPS in WQHD und 54,9 statt 68,0 in UHD, also 10 und 19 Prozent weniger, bei deutlich besserer Bildqualität. Dass RDNA 2 dafür eine INT8-Variante nutzt, ist eine Vermutung von ComputerBase, AMD nennt keine Details. Der Treiber ist nur für Windows, Vulkan soll später folgen. Messwerte und offene Punkte: FSR 4.1 auf Radeon RX 6000: INT8-Variante für RDNA 2 im Test.

tado: KI-Fenstererkennung, Heizpause bleibt im Abo

tado kündigt für den kommenden Monat raumspezifisches Lernen für die Erkennung offener Fenster an, dazu einen Schimmelindex. Die automatische Heizpause bleibt im Abo (ComputerBase nennt 3,99 Euro im Monat oder 29,99 Euro im Jahr), ohne Abo gibt es nur eine Push-Nachricht. Heise und ComputerBase beruhen auf derselben Mitteilung, die Verbesserung ist eine Herstellerangabe; heise schreibt, die Erkennung habe in bisherigen Tests nicht immer angeschlagen. Ein Kontaktsensor mit Automation in Home Assistant braucht kein Abo. Vergleich und Quellen: tado: KI soll offene Fenster erkennen, die automatische Heizpause bleibt im Abo.

Bewertung: Bei allen drei Produkten fehlt eine unabhängige Messung der Hauptaussage: Tempo des Olares One, Qualitätsgewinn bei tado, Bildqualität bei FSR 4.1, wo es nur die Bildvergleiche von ComputerBase gibt. Die Zahlen gelten bis dahin als Hersteller- oder Einzelmessung.


Digest: Weitere wichtige Nachrichten

Kennzeichnung am Zeilenende: verifiziert (zwei Quellen gelesen), gemeldet (eine Quelle gelesen), Herstellerangabe (Zahl stammt vom Anbieter).

Sicherheit

  • GitLab: CVSS 10.0 über Versionen zurück bis 7.0 CVE-2026-110264, ein Integer-Überlauf beim Kompilieren eines präparierten regulären Ausdrucks. Betroffen sind selbst betriebene CE und EE ohne Anmeldung unter bestimmten Bedingungen, behoben in 19.5.1, 19.4.3 und 19.3.6 sowie in Backports bis 18.11.13. GitLab.com ist bereits gepatcht, eine Ausnutzung ist nicht bekannt. Das ist ein anderer Fehler als der aus der Vorwoche. | gemeldet
  • Pi-hole FTL 6.8, Web 6.6.1, Core 6.5 Fünf Lücken mit hoher Einstufung (CVSS 7,3 bis 7,8, GitHub-Advisories ohne CVE-Nummer): Befehlsausführung über manipulierte Prozess-IDs, Schreibzugriff als root auf konfigurierbare Pfade, unsichere Symlinks und Rechteausweitung über CAP_CHOWN. Dazu Zugriff auf Passwort-Hashes und TOTP-Geheimnisse über eingeschränkte API-Sitzungen. Die Versionen erschienen am 17. Oktober. | gemeldet
  • GitHub Package Firewall für npm Die Vorschau für GitHub Enterprise Cloud filtert Paketabrufe nach Richtlinien: Wartefrist für neue Versionen, Sperre bekannter Malware, Blockade neuer Install-Skripte und fehlender SLSA-Herkunftsnachweise. Nur npm, in der Vorschau kostenlos, Preise für später nennt GitHub nicht. | gemeldet
  • Chrome 155 fragt vor unverschlüsselten Verbindungen Die Einstellung „Immer verschlüsselte Verbindungen verwenden“ ist für alle Desktop- und Android-Nutzer an. Gefragt wird beim ersten Besuch, danach erst wieder nach zwei Wochen Pause. Hostnamen ohne Punkt und lokale IP-Adressen sind ausgenommen. Wie Administratoren das steuern, steht in der Meldung nicht. | gemeldet

Hardware

  • Qotom Q51551UT im Test Mini-PC mit Core Ultra 5 125H, sechs 2,5-GbE-Ports (I226-V), zwei 10-GbE-RJ45 (X540) und zwei 10-GbE-SFP+ (X710), im Test mit 96 GB DDR5. Getestet wurde unter Ubuntu 26.04 LTS, Preis und Messwerte zu Lautstärke und Leistungsaufnahme nennt der gelesene Teil nicht. | gemeldet

KI und Entwicklung

  • Cloudflare Clairic: Felder auslesen in einem Durchgang Clairic liest vorgegebene Felder (Bestellnummer, Betrag) aus Text und gibt je Feld einen Wert mit Konfidenz zurück, in der Vorschau auf Workers AI. Eine Beispielkette mit Clef und GLM-5.3 braucht laut Cloudflare 19,3 Sekunden, GLM-5.3 allein 61,7 Sekunden. Offene Gewichte sollen „bald“ folgen, ohne Termin und ohne Lizenzangabe. | Herstellerangabe
  • Vier Gemini-4-Agenten besiegen Minecraft in 27 Stunden Nach dem Paper von Google brauchten vier Agenten 27,23 Stunden bis zum Enderdrachen, mit 605 Toden, 2.783 geschriebenen Programmen und 1,35 Milliarden Eingabe-Token. Sie arbeiteten über Chat und gemeinsamen Speicher mit der Bibliothek Mineflayer, ohne von Menschen geschriebene Minecraft-Werkzeuge. Kein Benchmark, eine Demonstration. | Herstellerangabe
  • OpenCode 2.1 Dauerhafte Terminals unter Windows, eine experimentelle Aufgabenliste und keine abgebrochenen Verbindungen mehr bei Befehlen über fünf Minuten. Für SDK-, API- und Plugin-Anbindungen gibt es Breaking Changes: Anbieterdaten liegen unter tool.native, session.compacted entfällt. | gemeldet

Consumer-Hardware

  • GeForce 621.01: Nvidia bestätigt Blackscreens und Video-Freezes Seit dem Treiber vom 21. Oktober frieren Videos in Chrome, Edge und teils VLC ein, Monitore werden kurz schwarz, viele Berichte betreffen die RTX 5080. Nvidia hat einen Fehlerbericht angelegt und sammelt Crash-Dumps. Als Ausweg nennen Nutzer den Rückgriff auf 617.42 vom 6. Oktober, ein korrigierter Treiber hat keinen Termin. | gemeldet
  • Windows 11 „bis zu 20 Prozent reaktionsschneller“ Microsoft vergleicht Build 26200.7628 vom Januar mit 26300.9550 vom September (Start, Explorer, Suche, Snipping Tool, Microsoft 365, Edge). Das Testverfahren ist nicht veröffentlicht, ComputerBase hat die Zahl nicht überprüft. Auf Geräten mit 8 GB RAM sollen Widgets erst beim Öffnen laden. | Herstellerangabe
  • Microsoft Authenticator: neue Startseite, Änderungen bei der Cloud-Sicherung Ab Januar 2027 läuft die Sicherung der Android-App über Google One, ein persönliches Microsoft-Konto und OneDrive entfallen. iOS bekommt die neue Oberfläche bereits, Android im November. Microsoft empfiehlt, Helpdesk und Anleitungen vorzubereiten (MC1521604). | gemeldet

Software-Releases

  • Fedora 45 verschiebt sich ein zweites Mal Das Go/No-Go vom 22. Oktober fiel wegen offener Blocker negativ aus, unter anderem ein eMudhra-Update und LVM-Probleme nach dem Upgrade auf LUKS-Systemen. Neuer Termin ist der 3. November, abhängig von den Blockern. linuxnews.de meldet dieselbe zweite Verschiebung. | verifiziert
  • Multipass 1.17 Debian und Fedora werden als Gast offiziell unterstützt, VMs lassen sich in Verfügbarkeitszonen mit eigenem Netz gruppieren, multipass wait-ready hilft in Skripten. Die Treiber LXD und libvirt wurden entfernt. | gemeldet
  • Windows Server 2025: Quick Machine Recovery Mit dem Oktober-Update startet ein nicht bootender Server in die Wiederherstellungsumgebung und holt Korrekturen über Windows Update. Die Cloud-Behebung ist standardmäßig aus und wird per Gruppenrichtlinie unter Computerkonfiguration, Administrative Vorlagen, System, Quick Machine Recovery eingeschaltet. | gemeldet
  • Factorio 2.1 Das Aufräum-Update bringt einen nativen ARM64-Build für Linux, gedacht unter anderem für Raspberry Pi als Headless-Server. Die Leistung auf dem Pi hat die Quelle nicht gemessen. | gemeldet
  • Linux 7.4: Workqueue-Flush bis 100-mal schneller Im Merge Window prüft ein Flush nur noch die seit dem letzten Flush genutzten Queues. Phoronix nennt 10- bis 100-fach schnellere Leerläufe auf großen Systemen, relevant etwa für XFS-Log-Forces. Die Zahl stammt aus der Pull Request. | gemeldet

Smart Home

  • Home Assistant: Installer baut einen bootbaren USB-Stick Der offizielle Installer (0.0.0-alpha.4 vom 23. Oktober) erzeugt einen Stick oder eine ISO, mit der sich Home Assistant OS auf einem x86-64-Mini-PC neu installiert, nicht als Update. Die Alpha gehört zum Testen auf ein Ersatzgerät. | gemeldet
  • LocalDot: Echo Dot 3 als Home-Assistant-Lautsprecher Eine Austauschplatine (ESP32-P4 für Audio, ESP32-S3 für WLAN) ersetzt die Hauptplatine, die vier Mikrofone bleiben. Preis und Liefertermin sind nicht genannt, Funktionen wie Timer sind erst geplant. | gemeldet

Videos der Woche

Reine Links. Gesehen haben wir die Videos nicht in voller Länge, die Einordnung folgt Titel, Kanal und Videobeschreibung.

Aus dem Blog

Zwölf neue Beiträge mit dieser Ausgabe:

Bereits in dieser Woche online, neun Beiträge, hier mit ihren Titeln:

Quellen dieser Ausgabe

Zusammengestellt am Samstag, 24.10.2026. Quellen: siehe oben. Was danach dazukommt, steht in der nächsten Ausgabe.