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KI-Hardware2026-09-21· Von Franz Senn

ASUS Ascent QN10 im Test: 18 Kerne, 80 TOPS NPU und keine Software, die sie erreicht

ASUS schickt den Ascent QN10 als Rechner für lokale KI-Agenten ins Rennen. 18 Kerne, eine NPU mit 80 TOPS, ein Gehäuse von 130 × 130 × 40 Millimetern. Auf der Produktseite stehen die Agenten namentlich, OpenClaw und Hermes darunter. Wir haben die Messreihen, die Datenblätter und die Preise gesichtet, weil die Frage für uns dieselbe ist wie für jeden Betrieb, der ein Inferenzgerät neben dem Schreibtisch will.

Das Ergebnis verläuft in umgekehrter Reihenfolge zur Werbung. Die Maschine zieht im Leerlauf 5 Watt, der Lüfter steht. Nur führt der Weg zu den Sprachmodellen an der NPU vorbei, und zwar auf dem Betriebssystem, das ab Werk drauf ist.

Was im Gehäuse steckt

FeldWert
RechenwerkSnapdragon X2 Elite X2E-88-100, 18 Oryon-Kerne (12 Prime bis 4,7 GHz, 6 Performance mit 3,4 GHz), 65 W cTDP
GrafikAdreno X2-90 mit 1,70 GHz
NPUHexagon, 80 TOPS INT8 mit Sparsität
Speicher32 GB LPDDR5X-8533, verlötet, Maximalausbau, kein Slot
Laufwerk512 GB SanDisk SN5100S mit PCIe 4, zweiter M.2-Slot mit PCIe 5 belegt ab Werk mit nichts, bis 4 TB
Netzwerk2,5-GbE-Ethernet (Realtek RTL8125BP), Wi-Fi 7 mit Foxconn NCM820A
Anschlüssevorne: Klinke, 1 × USB 2.0 A, 1 × USB-A 10G, 2 × USB4 mit 40G; hinten: 1 × USB4 mit 40G, 2 × USB-A 10G, HDMI 2.1, 2,5-GbE, Hohlstecker
Maße und Gewicht130 × 130 × 40 mm, 0,7 l, 620 g gemessen
BetriebssystemWindows 11 on Arm, Version 26H1
Garantie2 Jahre
ASUS Ascent QN10, Frontseite mit Klinke, zwei USB-A, zwei USB-C mit 40 Gbit/s und Tastfeld
Vorderseite, Produktfoto von ASUS: Klinke, USB 2.0 A, USB-A mit 10G, zwei USB-C mit 40G, rechts das Tastfeld. Die Buchsen liegen offen an der Front, ein VESA-Träger hinter dem Monitor macht sie schwerer erreichbar. (Quelle: ASUS, Bild-CDN zur Produktseite)
Rückseite des ASUS Ascent QN10 mit USB-C, zwei USB-A, HDMI, 2,5-GbE-Buchse und Hohlstecker
Rückseite, Produktfoto von ASUS: ein USB-C mit 40G, zwei USB-A mit 10G, HDMI 2.1, 2,5-GbE-Ethernet und der Hohlstecker für das externe 180-W-Netzteil. Der Lüfter sitzt nicht auf dieser Seite, die Buchsenleiste bleibt damit frei. (Quelle: ASUS, Bild-CDN zur Produktseite)
Markenzeichen von ASUS
ASUS ist eine eingetragene Marke der Asustek Computer Inc. Das Zeichen stammt als Vektorgrafik aus der CC0-Sammlung Simple Icons, nicht aus dem Pressebereich von ASUS. (Quelle: Simple Icons, Datei asus.svg)
Unterseite des ASUS Ascent QN10 mit Ansauggitter und vier Schrauben
Unterseite, Produktfoto von ASUS: das Ansauggitter über dem Lüfter und vier Schrauben, über die sich das Gehäuse öffnet. Der freie M.2-Slot mit PCIe 5 liegt dahinter. (Quelle: ASUS, Bild-CDN zur Produktseite)

Die Dokumentation des Modells ist an mehreren Stellen uneinheitlich. Das Datenblatt nennt 620 g und Bluetooth 6.0, der ASUS-Blog 720 g und Bluetooth 5.4. Die US-Seite schreibt 9600 MT/s, die globale Seite 8533. Die FAQ erwähnt zwei M.2-Slots mit PCIe 4, während Blog und Testberichte PCIe 5 plus PCIe 4 angeben. Wer ein Angebot einholt, sollte diese Punkte schriftlich bestätigen lassen.

Die Zahl, die zählt, steht nicht in der Werbung

Der X2E-88-100 ist mit acht LPDDR5X-Lanes angebunden, also 128 Bit. Qualcomm nennt 152 GB/s bei 9523 MT/s; das Testgerät läuft mit 8533 MT/s, was rechnerisch 136,5 GB/s ergibt. Die 192-Bit-Anbindung mit 228 GB/s bleibt der Variante X2 Elite Extreme vorbehalten. Aus der Produktseite übernommene „68 GB/s" entsprechen einem halben Bus und sind als Fehler zu lesen.

Beim Erzeugen von Text zieht jedes Token alle Gewichte durch den Speicher. Bei effektiv rund 110 GB/s und etwa 4,4 GB pro Token für ein 8-Milliarden-Modell in Q4 kommen 25 Token/s heraus, und gemessen wurden 25,2. Die Rechnung stimmt hier mit dem Messwert überein, was selten ist.

ModellgrößePlatzbedarf bei 32 GBTempo beim Decode
8 Mrd., Q4komfortabelrund 25 Token/s
14 Mrd., Q4knapp gehendrund 13 Token/s
20 Mrd., Q4_K_Mengrund 9 Token/s
30 Mrd. MoE mit 3 Mrd. aktivletzte sinnvolle Stufebrauchbar
70 Mrd.nicht möglichentfällt

Warum die Modellwahl daran hängt, steht in Warum Grafikkarten beim Inferenz-Tempo die DRAM-Bandbreite limitiert.

Was die NPU tatsächlich liefert

Markenzeichen von Qualcomm
Qualcomm und Snapdragon sind Marken der Qualcomm Incorporated. Das Zeichen stammt als Vektorgrafik aus der CC0-Sammlung Simple Icons. (Quelle: Simple Icons, Datei qualcomm.svg)

Im Geekbench AI 1.7.0 erreicht der QN10 mit der NPU 91.477 Punkte in INT8, bester Wert im Vergleichsfeld. In FP32 sind es 2.017 Punkte. Der Unterschied zwischen den beiden Zahlen erklärt die Produktwerbung und ihre Grenze.

Geekbench AI 1.7.0, NPU, FP32, SingleMacBook Air M5 (CoreML)5502MacBook Pro M5 Max (CoreML)5440Dell XPS 14, Core Ultra X7 358H (OpenVINO)4349Yoga Slim 7x, gleicher Chip2068ASUS Ascent QN10 (ONNX)201706000
Die 80 TOPS sind eine INT8-Aussage mit Sparsität. In FP32 liegt Qualcomms NPU hinter Apple und hinter Intel. (Quelle: ComputerBase, Messung vom September 2026)

Gemessen mit Procyon GenAI über denselben ONNX-Pfad: 35,7 Token/s mit Phi, 25,2 Token/s mit Llama 3 in 8 Milliarden, Anlaufzeit unter 0,6 Sekunden, die CPU dabei im Leerlauf. Das ist ein gutes Ergebnis für eine NPU. Es gilt aber für Modelle, die in die Werkzeuge von Qualcomm hineinkonvertiert sind, mit rund zehn Milliarden Parametern als praktischer Obergrenze und 4.096 Token Kontext in den ausgelieferten Genie-Builds.

Für den Alltag mit offenen Gewichten gilt der Satz des Testers:

LM Studio und Ollama unterstützen auf Snapdragon X(2) Elite aktuell weder die NPU noch die GPU. Wer über diese Plattformen LLMs wie Qwen3.5 14B lokal nutzen will, sei es direkt oder indirekt über KI-Agenten wie Open Claw oder Hermes Agent, kann sie nur über die CPU ausführen.

Video-Test von Alex Ziskind vom 19. September 2026, 18 Minuten. Das Kapitel zur lokalen Inferenz beginnt bei 13:33.
Ollama, LM StudioGGUFAnythingLLMDirectMLONNX, QNN, GenieQualcomm-ToolchainCPU18 Kerne, ARM64GPUAdreno X2-90NPUHexagon, 80 TOPSeinziger Weg für GGUFGPU erreichbarNPU nur hier, ~10 Mrd. ParameterneinneinAlle drei Pfade laufen unter Windows 11 on Arm. Unter Linux fehlt für dieses Board jeder Pfad.
Eigendarstellung nach der Messreihe im ComputerBase-Test und der Qualcomm-Toolchain-Dokumentation

Der Stromverbrauch, nüchtern gerechnet

Ohne Last nehmen wir 5 W an der Steckdose, der Lüfter steht, 28 dB(A) – das ist ein guter Wert. Unter Last messen wir 95 W an der Steckdose als Spitze, danach pendelt sich die Maschine bei bis zu 80 W ein, 38 dB(A). Auf einer Stromrechnung von 21 ct/kWh und 8.760 Betriebsstunden ergibt das zwei verschiedene Maschinen.

Stromkosten pro Jahr in Euro, 21 ct/kWh, 8.760 hQN10 im Leerlauf, 5 W9.2Mac mini M4 im Leerlauf, 4 W7.36N100-Mikroserver, 6,5 W11.96QN10 als Agent, 4 h Last und 20 h Leerlauf32.19i9-Klasse-Mini, 25 bis 30 W55.19QN10 dauernde Inferenz, 80 W147.17GPU-Box, 200 bis 300 W551.880600
Im Leerlauf ist der QN10 günstiger als ein Bläser-Mikroserver. Bei Arbeit läuft die Inferenz auf der CPU und kostet das Siebzehnfache des Leerlaufs. (Quelle: Eigene Rechnung, Tarifstand Q1 2026)

Der Strompreis ist also kein Kaufgrund und kein Gegenargument. Er ändert nur die Richtung des Arguments: Effizienz in Ruhe, nicht bei Arbeit.

Ein zweiter Punkt gehört auf ein Firmennetz daneben. Der Betreiber von OpenClaw hat 2026 eine Ein-Klick-Ausführung von Code über die Gateway-URL hinter sich (CVE-2026-25253, CVSS 8.8). Dazu kam eine Authentifizierungsüberschreitung über vorgetäuschte Loopback-Schritte (CVE-2026-35656). Auf der Skill-Plattform ClawHub wurden 335 eingeschleuste Programme gefunden. Wer einen Agenten dauerhaft laufen lässt, braucht dafür einen Käfig: eigenes VLAN mit Default-Deny, Gateway nur auf Loopback, eigenes Konto ohne Verwaltungsrechte, API-Schlüssel mit Ausgabenlimit, wöchentliches Update inklusive Auditlauf. Diese Liste steht in Agenten-Landschaft 2026 ausführlicher.

Windows on Arm aus Betreibersicht

PrüfpunktStand September 2026
Kernelnahe TreiberNicht emulierbar, ein x64-Installer liefert keinen Arm64-Treiber. VPN-Client, Virenscanner und Scanner-Treiber vorher prüfen, Nachschlagewerk unter worksonwoa.com
Windows-Version26H1 mit Build 28000, ausschliesslich für Neugeräte. 24H2 und 25H2 werden nie auf 26H1 gehoben, und 26H1 nimmt Berichten zufolge kein 26H2. Ein Gerät davon ist ein eigener Ring im Update-Katalog
Credential GuardAn die Edition gebunden: Enterprise oder Education, auf Pro nicht verfügbar. Das Datenblatt listet Pro
TPM und BitLockerPluton ist auf Qualcomm-Silicon ab 2026 nicht mehr die TPM, die TPM-Funktion liefert die Firmware-TPM des Chipherstellers. Hardwarebeschleunigte BitLocker-Verschlüsselung ist für Intel angekündigt, für Qualcomm ohne Termin
Snapdragon GuardianAbo-Dienst mit eigenem MQTT-Kanal in eine Qualcomm-Wolke, ohne genannten MDM-Partner. Für Ethernet widersprechen sich die Hersteller: Qualcomm nennt physisches Ethernet als nicht unterstützt, ASUS bewirbt die Wiederherstellung über 2,5-GbE-LAN
FirmwareAktualisierung ausschliesslich über Windows Update, der Downloadbereich des Modells enthält keine Werkzeuge

Bei NIS2- und ISO-Nachweisen wäre die Formulierung „Pluton-attestierte Verschlüsselung" falsch. Protector und Attestungskette gehören zu einer Firmware-TPM.

Linux: auf diesem Board kein Weg

Der Prozessor selbst ist angekommen: 18 Oryon-2-Kerne im Kernel seit Version 7.1, Grafik für Adreno Gen 8 in Mesa 26.0, die zugehörige GPU-Firmware seit Februar 2026 in linux-firmware. Enablement läuft bei diesen Plattformen aber über Device Trees je Board, und für den QN10 existiert keiner. Die Zeichenkette „X2-90" kommt in Kernel, Mesa und linux-firmware nicht vor, upstream ist nur Adreno X2-85 bekannt. Im Kernel-Zweig von Qualcomm ist kein QN10-Bord geführt, und es gibt keinen einzigen Bericht über ein gestartetes Linux auf diesem Gerät.

Zwei Details verschärfen das. Die NPU bringt unter Linux nichts: Der FastRPC-Treiber hängt im ersten Aufruf, dokumentiert in Issue 377 von qualcomm/fastrpc, und zwar auch mit Qualcomms eigener GenieX-Paketierung. Und TUXEDO Computers hat sein Snapdragon-Laptop nach achtzehn Monaten aus dem Programm genommen. Die Begründungen lauten Akkulaufzeit, fehlende BIOS-Aktualisierungen unter Linux, fehlende Lüftersteuerung, keine absehbare Virtualisierung mit KVM und keine hohen USB4-Datenraten. Für einen Proxmox-Knoten zählen davon vier: BIOS-Pflege, Lüftersteuerung, KVM und USB4-Datenraten. Wir hatten dazu eine Rechnung für On-Premise gegen Cloud mit ähnlicher Argumentation.

Preis und die Alternative

Straßenpreise Österreich am 21. September 2026, Euro, inklusive 20 Prozent UStIntel NUC 16 Pro, X7 358H, 32 GB1378ASUS Ascent QN10, 32 GB / 512 GB2136Desktop-PC mit RTX 5070 Ti2749Mac Studio M4 Max, 36 GB3168GMKtec EVO-X2, 128 GB3639ASUS Ascent GX10, 128 GB / 1 TB4940NVIDIA DGX Spark FE, 4 TB567906000
Das einzige in Europa gelistete QN10-Modell kostet 2.136 Euro und war am Stichtag nirgends vorrätig. Der Intel-NUC derselben Generation liegt 758 Euro darunter und hat 3 Jahre Garantie. (Quelle: Geizhals)

Die in den Vereinigten Staaten für 1.349 Dollar angebotene Variante mit 16 GB ist hierzulande nicht angekündigt, es bleibt also bei der 2.136-Euro-Klasse. ComputerBase nennt im Schlussabschnitt den Intel NUC 16 Pro aus demselben Haus das rundere Paket und rät mit Blick auf NVIDIAs RTX Spark, der im Oktober kommt, zum Abwarten.

Markenzeichen von Apple
Der Mac Studio bleibt die Antwort auf Bandbreite: 546 GB/s beim M4 Max gegen rechnerisch 136 GB/s beim QN10. (Quelle: Apple, Wikimedia, gemeinfrei)
Markenzeichen von NVIDIA
NVIDIA rückt in dieselbe Nische: Der ASUS Ascent GX10 mit GB10 kostet 4.940 Euro und hat CUDA, RTX Spark soll im Oktober folgen. (Quelle: NVIDIA)

Standpunkt

  • Als Arbeits- oder Kiosk-PC: ein gutes Gerät. 5 W ohne Lüftergeräusch, vier Bildschirme, native Arm-Leistung an der Klassenspitze. Für 2.136 Euro mit 2 Jahren Garantie ist der NUC 16 Pro mit 3 Jahren Garantie und ohne Treiberlotterie aber die bessere Beschaffung.
  • Als Host für Sprachmodelle und Agenten: nein. Die NPU bleibt für offene Gewichte unerreichbar, die CPU läuft dabei mit 80 bis 95 W, und 32 GB sind das Ende der Fahnenstange.
  • Als Proxmox-Knoten oder verteilte Edge-Box: nein. Kein Bootmedium für dieses Board, Firmware nur über Windows Update, kein dokumentierter Wiederherstellungspfad ausserhalb des Betriebssystems.
  • Wer leise lokale Inferenz unter Linux sucht: ein x86-Mini mit 32 bis 64 GB, funktionierendem Power-Management, KVM und LVFS. Wer ab 30 Milliarden Parametern oder mehreren Agenten parallel arbeitet, kommt an 128 GB nicht vorbei, siehe Mac Studio, Strix Halo oder DGX Spark.

Die Reihenfolge unserer Beschaffung ändert sich durch dieses Gerät nicht. Was sich ändert, ist die Erkenntnis, dass „80 TOPS" und „Agenten-PC" zwei Aussagen sind, die nichts miteinander zu tun haben, solange die Werkzeugkette fehlt.

Weiterführend

Weiterführende Quellen

Alle Preise inklusive Umsatzsteuer, erhoben am 21. September 2026 bei österreichischen Händlern. Messwerte stammen aus den beiden verlinkten Tests, eigene Berechnungen sind als solche gekennzeichnet.

Fragen?
Kann der ASUS Ascent QN10 große Sprachmodelle lokal ausführen?+

Begrenzt. 32 GB LPDDR5X sind verlötet und nicht erweiterbar, dazu ist der Speicherbus 128 Bit breit. Dichte Modelle bis rund 14 Milliarden Parameter laufen brauchbar, 30-Milliarden-MoE-Modelle sind die letzte sinnvolle Option, 70 Milliarden sind unmöglich. Beim Erzeugen von Text begrenzt die Speicherbandbreite von rechnerisch rund 136 GB/s den Durchsatz, nicht die Rechenleistung.

Nutzt Ollama auf dem QN10 die NPU?+

Nein. Ollama und LM Studio erreichen auf Snapdragon X2 Elite weder die NPU noch die GPU und laufen vollständig auf der CPU. Die NPU ist nur über den ONNX-Pfad mit Qualcomms QNN-Werkzeugkette erreichbar, mit einerNutzbargrenze von rund zehn Milliarden Parametern und 4.096 Token Kontext in den ausgelieferten Genie-Builds.

Läuft auf dem ASUS Ascent QN10 Linux?+

Nach aktuellem Stand nein. ASUS verweist auf Qualcomm mit dem Hinweis, es gebe keine Pläne für Linux-Unterstützung auf Snapdragon X2 Elite. Der Prozessor selbst ist im Kernel angekommen, für das konkrete Board des QN10 existiert aber kein Device Tree, und die Bezeichnung Adreno X2-90 kommt in Kernel, Mesa und linux-firmware nirgends vor.

Was kostet der ASUS Ascent QN10 in Österreich?+

Das einzige in Europa gelistete Modell mit 32 GB und 512 GB steht bei 2.136 Euro inklusive 20 Prozent Umsatzsteuer, gelistet als nicht vorrätig. Die in den Vereinigten Staaten für 1.349 Dollar angebotene 16-GB-Variante ist für den mitteleuropäischen Handel nicht angekündigt.