GeForce 621.01: Schwarzbilder und Video-Aussetzer, Nvidia hat einen Bug angelegt, Rollback auf 617.42
Der GeForce-Game-Ready-Treiber 621.01 ist am 21. Oktober 2026 erschienen. Seitdem häufen sich Berichte über Videos, die einfrieren, und Monitore, die für einige Sekunden schwarz werden. ComputerBase und WinFuture berichteten am 24. Oktober darüber. Der Hersteller hat den Fehler laut beiden Quellen aufgenommen. Beide stützen sich auf Berichte von Nutzern, eine eigene Messung von Nvidia oder den Medien liegt nicht vor.
Dieser Beitrag beruht auf diesen beiden Berichten. Wir haben den Treiber nicht selbst getestet. Alle Symptome sind deshalb Nutzerberichte aus zweiter Hand.
Was Nutzer berichten
Videos in Chrome und Edge frieren ein, teils auch in VLC, und die Monitore werden für einige Sekunden schwarz. Das Bild kommt meist ohne Neustart zurück, weil Windows die Treiberkomponente neu startet. Die Probleme treten laut ComputerBase auch ohne laufendes Spiel auf. Ein Nutzer meldet sechs Aussetzer an einem Tag mit nur einem Video in Edge bei kaum ausgelasteter GPU. In manchen Fällen löst der Start eines Spiels während der Videowiedergabe den Fehler aus.
Die meisten Berichte nennen die RTX 5080. WinFuture schreibt, dass auch Besitzer einer RTX 4090 Probleme melden, bis hin zu Abstürzen. Viele betroffene Rechner haben zwei oder drei Monitore, ob das eine Rolle spielt, ist offen.
Woran man es im Windows-Ereignisprotokoll erkennt
In den Berichten tauchen diese Einträge auf:
- Ereignis-ID 153 mit Bezug auf den Nvidia-Treiber
nvlddmkm - LiveKernelEvent 141 und 117, verknüpft mit einem nicht reagierenden Grafiktreiber und dessen Wiederherstellung
WinFuture nennt weitere Symptome einzelner Nutzer: Mikroruckler mit G-Sync, Probleme mit dem Spannungslimit, ein schwarzer Bildschirm beim Start oder nach dem Ruhezustand und ein fehlendes Profil C für DLSS Frame Generation in der Systemsteuerung. Bei 480-Hz-Monitoren mit G-Sync fällt das Bild alle 10 bis 15 Sekunden aus, bei 360 Hz läuft es stabil.
Was Nvidia gesagt hat
Ein Nvidia-Mitarbeiter hat im Nvidia-Forum bestätigt, dass ein Fehlerbericht angelegt ist und Diagnoseprotokolle gesammelt werden (ComputerBase, aus zweiter Hand). Betroffene sollen die Dumps aus C:\Windows\LiveKernelReports\WATCHDOG an driverfeedback@nvidia.com schicken. Wann ein überarbeiteter Treiber kommt, ist offen.
WinFuture weist darauf hin, dass 621.01 vom Zweig R615 auf R620 wechselt, und vermutet dort die Ursache. Bestätigt ist das nicht.
Rollback auf 617.42
Mehrere Nutzer berichten laut ComputerBase, dass die Aussetzer mit dem Treiber 617.42 vom 6. Oktober verschwunden sind. WinFuture empfiehlt, 621.01 mit Display Driver Uninstaller sauber zu entfernen. Die Nvidia App kann die frühere Version ebenfalls einspielen. Das Zurückgehen kostet laut WinFuture Advanced Shader Delivery.
Die Spiele Phantom Blade Zero (28. Oktober) und Crimson Desert Enhanced (29. Oktober) sind nach Angaben von WinFuture am besten mit 621.01 optimiert. Call of Duty: Modern Warfare 4 ist bereits in 617.42 optimiert. Wer eines der beiden neuen Spiele spielen will, muss die Aussetzer gegen die Optimierung abwägen.
Für Arbeitsplätze und Flotten
Auf Rechnern, die tagsüber Videokonferenzen und Browser-Videos nutzen, trifft der Fehler genau die Arbeit und nicht nur das Spielen. Wer Treiber zentral verteilt, etwa über Intune oder WSUS, sollte 621.01 zurückhalten, bis eine korrigierte Version da ist. Ob der Linux-Treiber betroffen ist, geben beide Quellen nicht an.
Die Quellen vom 24. Oktober nennen keinen Fix. Wer den Treiber noch nicht hat, bleibt bei 617.42 und liest vor dem nächsten Update die Meldungen im Nvidia-Forum und bei ComputerBase.
Weiterführende Quellen
- ComputerBase: GeForce-Treiber 621.01, Nvidia bestätigt Blackscreens: Symptome, Ereignis-IDs, Nvidia-Aussage, Dump-Pfad
- WinFuture: GeForce 621.01 Probleme: G-Sync bei 480 Hz, Zweigwechsel R615 auf R620, DDU, Spiele
- Simple Icons: Nvidia: Logo, CC0
Was ist mit dem GeForce-Treiber 621.01 los?+
Der Game-Ready-Treiber 621.01 erschien am 21. Oktober 2026. Nutzer berichten laut ComputerBase und WinFuture, dass Videos in Chrome, Edge und teils VLC einfrieren und angeschlossene Monitore für einige Sekunden schwarz werden. Das passiert auch ohne laufendes Spiel. Meist kehrt das Bild ohne Neustart zurück. Besonders oft melden es Besitzer einer RTX 5080.
Wie gehe ich auf den vorherigen Treiber zurück?+
Laut ComputerBase berichten mehrere Nutzer, dass die Aussetzer mit dem Treiber 617.42 vom 6. Oktober verschwunden sind. WinFuture empfiehlt, den Treiber mit Display Driver Uninstaller (DDU) sauber zu entfernen. Auch die Nvidia App kann die frühere Version einspielen. Beim Rollback entfällt laut WinFuture Advanced Shader Delivery.
Gibt es schon einen Fix?+
Nein, nach den Quellen vom 24. Oktober nicht. Ein Nvidia-Mitarbeiter hat im Nvidia-Forum bestätigt, dass ein Fehlerbericht angelegt ist und Diagnoseprotokolle gesammelt werden. Wann ein überarbeiteter Treiber erscheint, ist laut ComputerBase offen.
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