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Strategie2025-05-20

Self-Hosting als Strategie: Datenhoheit statt Cloud-Abhängigkeit

„In die Cloud“ war jahrelang die Standardantwort. Wir sehen das differenzierter: Für planbare, dauerhafte Workloads ist eigene Hardware oft günstiger, schneller und rechtlich sauberer.

Die drei Argumente

1. Datenhoheit. Kundendaten, Verträge, interne Dokumente — und zunehmend KI-Inferenz über genau diese Daten. Auf eigener Hardware verlassen sie das Haus nicht. Das vereinfacht DSGVO-Fragen erheblich.

2. Kostenstruktur. Cloud rechnet sich bei elastischen Spitzen. Bei dauerhaft laufenden VMs, Storage und vor allem GPU-Inferenz kippt die Rechnung schnell zugunsten eigener Hardware — die monatliche Cloud-GPU-Rechnung kauft in wenigen Monaten die Karte.

3. Kontrolle. Keine überraschenden Preis- oder Lizenzänderungen (siehe unsere VMware-Migration), keine API-Limits, kein Vendor-Lock-in.

Was Self-Hosting wirklich kostet

Ehrlich bleiben: Eigene Hardware heißt eigene Verantwortung.

  • Hochverfügbarkeit muss man bauen — Proxmox-Cluster, DRBD/LINSTOR-Storage, Backups.
  • Security & Betrieb: Firewalling, CrowdSec, Monitoring mit Graylog, Patch-Management.
  • Know-how: Das ist der eigentliche Posten — und genau hier setzen wir an.

Unser Ansatz

Wir betreiben einen hybriden, aber on-prem-zentrierten Stack: Proxmox-Virtualisierung, HA-Storage, eigene LLM-Inferenz auf GPUs, Mail und Monitoring — alles unter eigener Kontrolle. Self-Hosting ist für uns kein Selbstzweck, sondern die Grundlage für Souveränität und kalkulierbare Kosten.