SIEM & Security-Monitoring mit Echtzeit-Korrelation
Referenzkunde: Logistik- und Handelsgruppe in Tirol · ~100 Mitarbeiter · 4 Standorte
Kundendaten in Texten und Bildern sind neutralisiert.
Ausgangslage
Firewall, Mail-Gateway, Microsoft 365, Endpoint-Schutz, Telefonanlage, Kameras, Server, Switches — jedes System schreibt fleißig Logs. Nur gelesen hat sie niemand: verteilt über ein Dutzend Konsolen, jede mit eigenem Login, eigener Sprache und eigenem Alarmverhalten.
Auffälligkeiten fielen auf, wenn etwas kaputt war — nicht, wenn es anfing kaputtzugehen. Und für ein dediziertes Security-Team ist eine Gruppe mit rund 100 Mitarbeitern schlicht zu klein.
Lösung
Aufgebaut wurde ein zentrales SIEM auf eigener Infrastruktur: eine schlanke Log-Pipeline nimmt Syslog-, GELF- und API-Daten aus rund 30 Systemen an — von Microsoft 365 und Endpoint-Security über Proxmox-Cluster, Switches und USVs bis zur Telefonanlage.
Darüber liegt eine selbst entwickelte Monitoring-Schicht: rund 60 Monitore und Echtzeit-Korrelationsregeln prüfen im 30-Sekunden-Takt auf Muster wie Brute-Force-Versuche, unmögliche Anmeldeorte oder auslaufende Zertifikate. Bewertet, dedupliziert und priorisiert wird regelbasiert — zugestellt wird nur, was eine Handlung verlangt; für die Tiefenanalyse einzelner Vorfälle steht ein lokales Sprachmodell auf Abruf bereit.
Relevante Alarme gehen sofort als Push und Mail an die Verantwortlichen; alles Nachrangige sammelt ein Digest zweimal täglich.
Ergebnis
Rund sieben Millionen Events pro Tag laufen heute durch die Pipeline — gelesen von Maschinen, nicht von Menschen. Zwischen Ereignis und Alarm liegen Sekunden statt Zufall.
Sicherheitsvorfälle, Backup-Ausfälle oder ein volllaufender Storage fallen auf, bevor sie zum Problem werden — ohne zusätzliches Personal und ohne Lizenzkosten für ein Cloud-SIEM.



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