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02 · Web & Shops

Websites und Online-Shops, die gebaut sind

Die meisten Firmenseiten sind zusammengesteckt und tragen fünfzehn Erweiterungen mit, von denen drei gebraucht werden. Das fällt nicht sofort auf. Es fällt auf, wenn die Seite langsam wird, wenn ein Update etwas zerlegt oder wenn niemand mehr sagen kann, warum das Kontaktformular seit drei Wochen keine Mails mehr schickt. Eine gebaute Seite hat weniger bewegliche Teile — und altert deshalb anders.

Firmenauftritt, Landingpage oder Shop — als eigene Anwendung statt als Baukasten mit dreißig Erweiterungen. Mehrsprachig, schnell und messbar. Diese Seite hier ist das Arbeitsbeispiel.

  • Firmenseiten und Landingpages mit Next.js, mehrsprachig ausgeliefert
  • Online-Shops mit Medusa und Stripe, Headless statt Monolith
  • Eine Redaktion, die deine Leute bedienen: Kirby oder MDX im Repository
  • Betrieb inklusive: Zertifikate, Reverse Proxy, Bildoptimierung, Analytik
Next.jsKirbyMedusaStripeCaddyMatomo
Für wen das passt

Betriebe, für die die Website ein Werkzeug ist und keine Visitenkarte: mehrsprachig, mit Formularen, die im Betrieb tatsächlich ankommen, oder mit einem Shop, an dem Umsatz hängt. Wenn eine fertige Vorlage für deinen Fall reicht, sagen wir das — dann sind wir zu teuer.

Was bei uns selbst läuft

Wir betreiben mehrere Auftritte selbst — vom Gruppenauftritt mit Shop bis zu dieser Seite. Alles davon läuft auf eigener Hardware, hinter unserem eigenen Reverse Proxy.

Diese Seite
Next.js, zweisprachig, statisch ausgeliefert, mit Blog, Newsletter und einem KI-Chat auf einem Modell im eigenen Haus. Sie ist gleichzeitig unser Prüfstand für alles, was wir empfehlen.
Gruppenauftritt mit Shop
Redaktionssystem, Produktkatalog und rollenabhängige Preise für eine Unternehmensgruppe. Über Jahre gewachsen, nicht einmal aufgesetzt und dann liegengelassen.
Eigenständiger Auftritt je Geschäftsbereich
Ein zweiter Auftritt für eine Tochter, technisch getrennt aufgesetzt, damit ein Umbau dort den Rest nicht mitnimmt.
Newsletter ohne Fremddienst
Anmeldung, doppelte Bestätigung und Versand über den eigenen Mailserver — ohne dass Adressen bei einem Anbieter in Übersee liegen.
Reverse Proxy im Doppel
Zwei Knoten mit automatischen Zertifikaten davor. Fällt einer aus, merkt es niemand, weil der andere weiterläuft.

Wie ein Projekt abläuft

Wir fangen mit der Struktur an, nicht mit der Farbe. Wenn klar ist, welche Seiten es gibt, was sie auslösen sollen und wer sie pflegt, ist der Rest Handwerk.

  1. 1Struktur und Ziel

    Was soll die Seite auslösen — Anruf, Anfrage, Bestellung? Danach richtet sich der Aufbau, nicht nach der Zahl der Menüpunkte.

    1 Termin
  2. 2Entwurf am echten Inhalt

    Ein klickbarer Entwurf mit euren Texten und Bildern, nicht mit Blindtext. Blindtext verbirgt genau die Stellen, an denen es später klemmt.

    1–2 Wochen
  3. 3Bauen und anbinden

    Umsetzung, Redaktion, Formulare, Shop-Anbindung, Mehrsprachigkeit. Parallel richten wir Messung und Suchmaschinen-Grundlagen ein, statt sie nachzureichen.

    2–5 Wochen
  4. 4Livegang und danach

    Umzug ohne Ausfall, Weiterleitungen für alte Adressen, Zertifikate, Datensicherung. Danach entweder Betreuung durch uns oder saubere Übergabe.

    1 Termin + laufend

Was es kostet

Festpreis je Ausbaustufe. Eine Firmenseite ist gut kalkulierbar; ein Shop mit Anbindung an die Warenwirtschaft wird es erst, wenn die Schnittstelle bekannt ist — deshalb schauen wir uns die zuerst an.

Was den Preis treibt
Mehrsprachigkeit, Anbindungen und die Zahl der wirklich unterschiedlichen Seitentypen. Zwanzig Unterseiten desselben Typs kosten fast nichts extra, drei völlig verschiedene schon.
Was den Preis senkt
Fertige Texte und Bilder. Der häufigste Grund, warum Webprojekte liegenbleiben, ist nicht die Technik — es ist der Inhalt, auf den alle warten.
Laufende Kosten
Betrieb auf eigener Hardware statt Baukasten-Abo: keine Gebühr pro Bearbeiter, keine Preissprünge bei mehr Zugriffen. Es bleiben Domain, Betrieb und Pflege.

Was du bekommst

  • Eine Seite, die dir gehört — Quellcode in deinem eigenen Repository
  • Mehrsprachigkeit sauber getrennt statt per Übersetzungs-Erweiterung
  • Auswertung ohne Fremddienst, mit definierten Zielen statt Besucherzählung
  • Suchmaschinen-Grundlagen ab Tag eins: strukturierte Daten, Sitemap, saubere Adressen
  • Betrieb und Zertifikate inklusive — oder dokumentiert zur Übergabe

Häufige Fragen

Warum kein WordPress?
Weil der Aufwand nicht beim Bauen liegt, sondern beim Betreiben. Eine gewachsene Erweiterungslandschaft muss dauerhaft aktuell gehalten werden, und jedes Update ist ein kleines Risiko. Das heißt nicht, dass Redaktionssysteme schlecht sind — wir betreiben selbst welche. Nur eben schlanke, bei denen man weiss, was drinsteckt.
Kann unser Team die Inhalte selbst pflegen?
Ja. Je nach Projekt bekommst du ein Redaktionssystem mit Anmeldung oder eine Textstruktur im Repository. Was wir nicht machen: eine Oberfläche versprechen, in der sich das ganze Layout verschieben lässt, und dann zusehen, wie das Layout verschoben wird.
Was ist mit Barrierefreiheit und Datenschutz?
Tastaturbedienbarkeit, Kontraste und sinnvolle Beschriftungen sind Teil der Arbeit, kein Zusatzposten. Bei der Auswertung setzen wir auf Matomo auf eigener Hardware: Besucherdaten bleiben im Haus, und die Einwilligungsfrage entschärft sich, weil nichts an einen Fremddienst abfließt.
Wie schnell ist eine neue Seite online?
Eine überschaubare Firmenseite mit fünf bis zehn Unterseiten steht in wenigen Wochen. Ein Shop mit Anbindung an die Warenwirtschaft dauert länger — dort liegt die Arbeit in der Schnittstelle, nicht im Aussehen.