IT-Infrastruktur und Betrieb
Infrastruktur fällt niemandem auf, solange sie läuft. Auffällig wird sie am Tag des Ausfalls — und dann zeigt sich, ob Backup, Netztrennung und Monitoring mehr waren als ein Haken auf einer Liste.
Die Basis, auf der alles läuft: hochverfügbare Infrastruktur, Sicherheit und Betrieb — geplant, aufgesetzt und langfristig gewartet.
- ›Virtualisierung & HA mit Proxmox, LINBIT DRBD/LINSTOR
- ›Hosting auf Hetzner & eigener Hardware, MinIO-Objektspeicher
- ›Security: Firewalling, CrowdSec, Monitoring mit Graylog
- ›Mailserver, Backups, Wartung und Updates
Betriebe, die aus dem Ein-Server-Modell herausgewachsen sind, und solche, die eine bestehende Umgebung übernehmen lassen wollen, ohne alles neu zu bauen. Auch als zweite Meinung zu einem vorliegenden Angebot.
Was bei uns selbst läuft
Die Infrastruktur einer Unternehmensgruppe mit neun Gesellschaften und drei Standorten — seit zwanzig Jahren, ohne fremden Rechenzentrumsvertrag.
- Virtualisierung über zwei Brandabschnitte
- Ein Verbund aus sechs Knoten, verteilt auf zwei Brandabschnitte, mit gespiegeltem Speicher statt zentralem Speichergerät. Fällt ein Abschnitt aus, laufen die Maschinen im anderen weiter.
- Mailgateway in Eigenbetrieb
- Filterung, Quarantäne und Postfächer selbst betrieben, mit eigenen Prüfmodulen davor. Kein Postfach bei einem Anbieter, der die Inhalte mitliest.
- Angriffserkennung
- Zentrale Protokollauswertung mit eigenen Regeln und Alarmierung. Auffälligkeiten landen als Meldung, nicht in einer Datei, die niemand liest.
- Datensicherung mit Prüfung
- Tägliche Sicherung mit automatischer Kontrolle, ob sie auch wirklich zurückspielbar ist. Eine ungeprüfte Sicherung ist keine.
- Namensauflösung dreifach
- Drei eigene DNS-Server mit Filterung. Fällt einer aus, merkt es niemand.
Wie ein Projekt abläuft
Wir bauen nichts um, bevor wir wissen, was da ist. Der häufigste Befund in der Bestandsaufnahme ist nicht fehlende Technik, sondern eine Datensicherung, die noch nie zurückgespielt wurde.
- 1Bestandsaufnahme
Was läuft wo, was hängt woran, wo liegen die Lizenzen, wann läuft der Support aus. Am Ende steht eine Liste mit Risiken, sortiert nach Auswirkung.
1–2 Tage - 2Das Dringende zuerst
Datensicherung prüfen, offene Zugänge schließen, Aktualisierungen nachziehen. Diese Schritte kosten wenig und nehmen den größten Teil des Risikos.
1–2 Wochen - 3Umbau
Virtualisierung, Speicher, Netz, Mail, Überwachung — in Schritten, die einzeln rückholbar sind. Umstellungen liegen im Wartungsfenster, nicht am Dienstagvormittag.
nach Umfang - 4Betrieb oder Übergabe
Wir betreuen laufend, oder wir übergeben an dein Team — mit Dokumentation, die dafür ausreicht. Beides ist in Ordnung, nur nicht die Zwischenform ohne Zuständigkeit.
laufend oder Ende
Was es kostet
Eigenbetrieb ist selten billiger als Miete, wenn man ehrlich rechnet — aber er ist planbar, und er hält die Daten im Haus. Wir rechnen beide Seiten vor, inklusive Arbeitszeit.
- Was oft vergessen wird
- Strom, Wartungsfenster und Arbeitszeit. Eine Rechnung, die nur die Hardware gegen die Monatsmiete stellt, geht immer zugunsten der Hardware aus und stimmt trotzdem nicht.
- Was sich fast immer rechnet
- Die Ablöse von Nutzerlizenzen, die pro Kopf und Monat abgerechnet werden. Ab einer gewissen Belegschaft ist das der größte Einzelposten.
- Bestandsaufnahme
- Zum Festpreis und unabhängig davon, ob wir danach zusammenarbeiten. Du bekommst die Liste in jedem Fall — auch wenn du sie einem anderen gibst.
Was du bekommst
- ✓Eine Risikoliste, sortiert nach Auswirkung, nicht nach Aufwand
- ✓Hochverfügbarkeit ohne zentrales Speichergerät als einzelne Ausfallstelle
- ✓Datensicherung, deren Rückspielbarkeit geprüft wird statt angenommen
- ✓Dokumentation, die einen Wechsel des Dienstleisters überlebt
- ✓Vorarbeit für NIS2 — Nachweise, die ohnehin verlangt werden
Häufige Fragen
- Wir haben schon einen IT-Dienstleister — passt das zusammen?
- Meistens ja. Oft geht es um ein Thema, das dort nicht abgedeckt ist: Virtualisierungs-Cluster, Mailsicherheit, Logging oder eine Zweitmeinung vor einer größeren Investition. Wir übernehmen nicht automatisch alles.
- Was heißt hochverfügbar konkret?
- Zwei oder mehr Knoten mit synchron gespiegeltem Storage: Fällt ein Server aus, laufen die virtuellen Maschinen auf einem anderen weiter. Bei uns läuft das über zwei Standorte — dieselbe Architektur, die wir auch bei dir aufsetzen.
- Übernehmt ihr auch den laufenden Betrieb?
- Ja: Monitoring, Updates, Backups und Wiederanlauf-Tests. Ohne 24/7-Versprechen, das wir nicht halten könnten — was wir zusagen, ist eine Reaktionszeit, die wir einhalten.
- On-Prem oder Cloud?
- Was sich rechnet. Eigene Hardware zahlt sich bei konstanter Grundlast und großen Datenmengen aus, die Cloud bei schwankendem Bedarf und wenig gebundenem Kapital. Oft ist die Mischung richtig: Produktion im Haus, Backup und Testumgebung außerhalb.
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