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KI & Entwicklung2026-02-12

Claude Code im Praxiseinsatz

Von den agentischen Werkzeugen ist Claude Code bei uns das täglich genutzte. Es arbeitet im Terminal und in der IDE, liest das Projekt, editiert Dateien, läuft Builds und Tests — und hält sich dabei an projektspezifische Regeln.

Was es im Alltag stark macht

  • Projektkontext: Eine CLAUDE.md im Repo gibt dem Agenten die Hausregeln — Konventionen, Deploy-Schritte, Tabus. Er liest sie bei jeder Session.
  • Skills: Wiederkehrende Aufgaben (Security-Audit, SEO-Check, Integrations-Check) kapseln wir als Skills — abrufbares Spezialwissen statt Copy-Paste-Prompts.
  • MCP-Server: Über das Model Context Protocol bekommt der Agent Werkzeuge an die Hand — etwa aktuelle Doku, Browser-Automation oder eigene Datenquellen.
  • Subagenten: Große Aufgaben werden aufgeteilt und parallel bearbeitet.

Wie wir es einsetzen

Vom Refactoring über Bug-Fixing bis zum kompletten Aufbau von Anwendungen — diese Website ist selbst mit Claude Code entstanden, inklusive Deployment hinter unserem Reverse Proxy.

Die Grenzen ernst nehmen

  • Review bleibt Pflicht — generierter Code wird gelesen, nicht blind übernommen.
  • Verifikation vor „fertig“ — laufen lassen, beobachten, dann glauben.
  • Sensible Aktionen (Produktion, Secrets) gehören an die kurze Leine.

Claude Code ersetzt keine Ingenieurin und keinen Ingenieur. Es macht gute schneller — und schlechte Gewohnheiten leider auch. Der Unterschied liegt im Handwerk drumherum.