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Security2026-07-21

Mail-Security: NoSpamProxy vor dem eigenen Mailserver

Ein eigener Mailserver ist gut. Ein SPAM- und Malware-Gateway davor ist besser. NoSpamProxy sitzt als erster Filter in der Kette — und erledigt mehr, als nur unerwünschte Nachrichten auszusortieren.

Warum ein Gateway?

Direkter SMTP-Verkehr zum Mailserver bedeutet: jeder SPAM-Versuch, jede Malware-Mail erreicht den Server. Ein Gateway fängt das ab, bevor interne Ressourcen belastet werden. Es ist die erste Verteidigungslinie.

NoSpamProxy trennt die Mailannahme vom internen Routing. Externe Absender sehen nur das Gateway. Der interne Mailserver spricht nur mit dem Gateway. Das reduziert die Angriffsfläche erheblich.

Drei Funktionen, die wir täglich nutzen

Spam- und Malware-Filter. Mehrere Analyse-Engines parallel, eigene Black- und Whitelists, Quarantäneverwaltung. Die Erkennungsrate ist hoch, False-Positives selten.

S/MIME-Verschlüsselung. NoSpamProxy kann zentrale S/MIME-Zertifikate verwalten und Nachrichten automatisch verschlüsseln — ohne dass jeder Client einzeln eingerichtet werden muss. Das vereinfacht Mail-Verschlüsselung enorm.

Large Files. Dateianhänge über der SMTP-Größenbegrenzung werden automatisch auf eine geschützte Download-Seite ausgelagert. Der Empfänger bekommt einen Link statt eines Bounce.

Aufwand und Betrieb

NoSpamProxy läuft als Windows-Dienst oder als virtuelle Appliance. Updates sind regelmäßig, die Oberfläche ist funktional, wenn auch nicht modern. Der Betrieb ist nach der initialen Konfiguration unauffällig — so soll es sein.

Fazit

Ein Mail-Gateway ist keine Option, sondern Standard. NoSpamProxy erfüllt diese Rolle zuverlässig und bringt mit S/MIME-Management und Large-File-Handling Funktionen mit, die separat aufwendig wären.